Direkt-Aufruf :
Regeln und Rituale

In einem anderen Thread kamen wir nebenbei auf Regeln und es schien so, als wenn manche das nicht brauchen, weil Sub ja nicht dumm wäre. Aus meiner Sicht hat dies überhaupt nichts mit Intelligenz zu tun und wenn schon dann so, dass aus meiner Sicht und Erfahrung gerade die taffe Sub diese Regeln liebt, je demütigender desto lieber. Gerade bei nicht so masochistiscch veranlagten Subs fiel mir dies auf.

Bei mir gibt es diverse Regeln, ob das nun die Tasache ist, dass ich sie nicht in Hosen sehen will über ein Begrüssungsritual bis hin zu täglicher Meldung per Mail, wo sie eine bestimmte Sache mitteilen muss. Nun sind ja Regeln und Rituale kaum auseinander zu halten, Ritual kling etwas religiöser und Regel mehr nach Schule bezw Erziehung, aber sonst sehe ich da keinen grossen Unterschied.

Wie ist das bei Euch? Gibt es da Regeln oder Rituale, die ihr bei bestimmten Ereignissen oder zu bestimmten Zeiten verlangt? Wenn ja, könnt ihr welche schildern? Gefällt Sub das mit den Regeln oder mault sie? Oder regt sie das immer wieder an und ihr Dom's hält euch, warum auch immer, bedeckt?
18 Kommentare & Antworten
botterblume: Also ich für meinen Teil mag Rituale oder auch Regeln ..... das gibt mir das Gefühl von Sicherheit ... und Geborgenheit wenn Dom Rituale einführt ... da ich ja nich wirklich 24 /7 lebe ... zeigen Rituale für mich den Beginn bzw Ende der Session ....
silberruecken: Deine Themen mag ich, weil Du immer irgendwo ein Ei, manchmal auch zwei in Deinen Texten versteckst. Auf das zweite Ei möchte ich eingehen:

"Gefällt Sub das mit den Regeln oder mault sie? Oder regt sie das immer wieder an und ihr Dom's hält euch, warum auch immer, bedeckt?"

Fragst Du jetzt danach, ob Dom Sub wissen lassen soll, dass er sich darüber freut, dass die von ihm aufgestellten Regeln Sub erregt und damit zeigt, sie liebt die Regeln und empfindet sie als Liebesbeweis von ihrem Dom... der wiederum dies nicht zeigen möchte, will oder darf, oder sollte lieber nicht?

Gruß,Michael
Ich frage danach, Michael, ob Sub die Regel gut findet oder ob sie sie ablehnt (dann mault sie oft still vor sich hin). Oft ist ja so eine Regel für sie mit Aufwand verbunden. Als Liebesbeweis kann sie das sehen oder lassen, wie sie lustig ist. Ich für mich habe kein Problem damit, etwas als Beweis der Zuneigung zu bezeichnen oder deutlich zu machen.
Schiava38: Wenn man es genau betrachtet, ist doch ein großer Teil unseres Lebens von Regeln und Ritualen geprägt.

Das beginnt schon bei dem Einschlafritual fürs Baby, dass ihm sagen soll, ok, jetzt ist Zeit zum schlafen. Solche Rituale helfen uns dabei, uns wohl zu fühlen und uns in unserem *Rahmen* zu bewegen. Z.b. sind straffe Tagespläne und Zeitabläufe beim Umgang mit Verhaltensauffälligen Kindern sehr wichtig. Die könnte man auch als täglich wiederkehrende Rituale auffassen.

Was die Regeln oder für mich eher Rituale in der Dom/Sub Beziehung betrifft, so sind die für mich sehr wichtig. Sie geben mir die Sicherheit, zu wissen, was gerade von mir verlangt wird.Sie bieten mir einen gewissen Halt und zu einem Großteil erregen sie mich auch. Gerade solche, die plötzlich abgerufen werden und mir, wie botter schon sagte, den Beginn einer Session anzeigen.Bei uns sind das oft auch klitzekleine minisessions, weil mehr nicht in den Tag passt. Wenn dann irgendwann ein bestimmter Satz fällt weiß ich genau was zu tun ist *gg*

Oft würde ich mir mehr Regeln wünschen, da ich mich in ihrem Gerüst sehr wohl fühle.

Übrigens fällt auch eine Liebesbezeugung, die immer zur gleichen Zeit ausgesprochen wird, für mich zu Ritualen. Zu den schönsten*gg*
Schiava38: Zugegeben, da ist was dran....Aber...wenn #sub gegen eine gewisse Handlung aufbegehrt oder eine hemmung nicht überwinden kann/mag, wird sie es dann tun sobald es sich um ein Ritual oder eine feste Regel handelt?

An meiner Aversion gegen #a***s** hätte auch eine Regel sicher nichts geändert. Das zu überwinden hat uns etliche Jahre und sehr viel Verständnis und Einfühlungsvermögen seitens des Gatten gekostet.

@wardaDie Unterscheidung zwischen der Kleiderordnung und dem anlegen des Halsbands finde ich sehr schön. Da könnte man dann tatsächlich den Bruch zwischen Regel und Ritual ziehen.

Wobei ich gerade solche Regeln wie die Kleiderfrage sehr gut finde.
Old-Odin: diffiziles thema, gespickt mit fallstricken.

im tageslicht betrachtet stelle ich fest: ich tu mir schwer mit regeln. bestenfalls kann ich feststellen was ich mag und was nicht.

ich mag:die kleinen gesten, die blicke, der augenaufschlag, der mir sagt: sie wird meinen wünschen gehorchen.

ich mag nicht:regeln die die persönlichkeit von #sub zuschütten.

ich mag:eine #sub die sich mir unterwirft.

ich mag nicht:eine #sub die sich regeln unterwirft.

ich finde lächerlich:regelkataloge. denn oh großer dom bedenke: du musst die gesetze die du erlässt auch kontrollieren. schon mancher hat von seiner #sub zum abschied zu hören bekommen: warum soll ich mich an 100 regeln halten, wenn dich die einhaltung doch nicht interessiert?

ich mag:die kleinen riten/rituale und zeichen, die den wechsel zwischen alltag und vergnügen signalisieren.

ich mag nicht:das große klimbim, nur um zu demonstrieren wer der herr im haus ist.

der kritische punkt bei diesem thema liegt, meiner bescheidenen meinung nach, in der persönlichkeit.die ketzerische frage lautet: schaffe ich es aus mir heraus, dass #sub auf die knie geht, oder brauche ich die regelkrücke?

:naction-smiley-035: aber wie schon eingangs erwähnt, ich kann auf regeln eh nicht.....

Odin
silberruecken: Danke an @ Old-Odin! Ich dachte schon, ich wäre hier allein, sozusagen die einzige, die keine Regeln mag, die so vieles im Keim ersticken können.

Nur ein kleines Beispiel:Wenn ich weiß, er mag es, wenn ich einen Rock trage, warum sollte ich dann eine Hose anziehen, obwohl er es mir nicht verboten hat? Hätte er es getan, wäre es nur noch das Befolgen einer Regel, oder?

Belle du jour
Da interpretierst du Old-Odin anders als ich. Er mag zwar vieles oder mag es nicht, was nichts mit Regeln zu tun hat, bei dem ich ihm auch zustimmen kann. Wen es aber explizit um Regeln geht liest sich das so, dass er zwar keine Regeln mag, aber kleine Rituale liebt. Nur gibt es halt mal keine Rituale ohne Regeln, also dann doch Regeln?

Dein Beispiel Hosen: Wenn du weisst, dass er keine Röcke an dir mag, ziehst du auch keine an. Schön und gut und auch von mir Beifall. Wer hat dir gesagt, dass er keine Hosen mag? Dein Dom? Hat er aber sehr geschickt gemacht mit dieser Regel.

Wer jetzt Regeln (oder meinen Thread) so interpretiert, dass da ein kleiner Dummdom mit vollen Backen und aufgeplustert in der Gegend rumschreit weil er ansonsten sein Machtgefälle nicht hinbekommt, der darf auch gerne glauben, dass es darum geht. Auch wenn gemutmasst wird, dass es eine Persönlichkeitsfrage ist und dass es darum geht, dass man #Sub ohne Regelkrücke nicht auf die Knie bekommt, dann tut es mir leid um so einen Thread, dann kann ich nur sagen, Silberruecken, Scheiss Thema wieder mal.
Schiava38: Das Thema ist sehr interessant und es liegt doch in der Natur der Dinge, das der eine etwas anders interpretiert als der andere.

Was die Hosen Frage betrifft, trifft es silberruecken ziemlich genau. Egal wie dom #sub in den Rock bekommt, letztendlich ist sie drin.Also hat dom das was er möchte. Der eine sagt jetzt er hat es durchgesetzt, der andere sagt sie hat es ihm erfüllt. Am Schluss hat sie halt einfach einen Rock an.Also ist seiner persönlichen regel genüge getan.
Old-Odin: @ silberrücken

hatte ich nicht ausdrücklich betont: in dieser frage kann ich nur erklären was ICH mag?

ich fand es bspw. durchaus spannend festzustellen, dass verschiedene user ihr "regelwerk" durchaus wie ein toy zu nutzen pflegen. so betrachtet absolut ein ansatz um darüber nach zu denken.

persönlich gibt es kein besser oder schlechter. es gibt nur unterschiedlichen stil.

ketzerische fragen gehören nun mal dazu. ein guter pfarrer muss das abkönnen.fühl dich also bitte nicht angegriffen oder difamiert, war keines wegs beabsichtigt.

in diesem sinne

gruß Odin
Elapidae: Als Herr mag ich es wenn sub sich meinen Regeln unterwirft. Dabei müssen sie einfach (verständlich), kontrollierbar und durchführbar sein. Der Verstoß gegen Regeln kann eine (lustvolle) Strafe nach sich ziehen.

Rituale können Vorspiel sein und dem Herrn und seiner sub Einstieg in ihre Rolle bieten. Es gibt Sie im BDSM in den unterschiedlichsten Formen und Arten. Vom Bitten um Bestrafung bis hin zum morgendlichen Begrüßungsritual.

In meinem Kopfkino geht es bei diesem Thema heiß her und ich glaube auch, dass sub Rituale und Regeln gut tun.

Ganz klar, ich bin pro Regeln und Rituale und zwar für alle, die die Freiheit des Herrn in der Ausübung seiner Macht nicht behindern und andererseits die Erotik der sub nicht töten.

Grüße

Die Schlange

P.S.Ich verstehe den mahnenden Zeigefinger nicht mit denen sich die Herren hier hinstellen und darüber schimpfen. Es hat auch etwas von 'Wasser predigen und Wein trinken'. Besonders wenn man einerseits so vehement für Safewords und Ampeln argumentiert (nichts anderes als Regeln) und andererseits dagegen schimpft.

Worum geht es bei dem Belehren eigentlich? Um das Heischen nach Anerkennung? Selbstdarstellung? Das ist für mich so gar nicht Dom.

Guter Rat ist wie Schnee. Je leiser er fällt, desto mehr bleibt liegen.
blackviolet: Ich kann nur für mich sprechen, ich brauche sozusagen die Regeln oder "Rituale" in einem gewissen Rahmen. Das kann, wie die Schlange schon sagt, die morgendliche mail/WA-Nachricht sein oder der Gute - Nacht - Kuss (virtuell). Hat aber imo jetzt nicht zwingend was mit BDSM zu tun. Die Vorliebe dafür entwickelt sich ja schon in der Kindheit.

Beim s**/BDSM brauch ich auch so ein paar "Standards", die immer wiederkehren, nur nicht zu eingefahren - sonst schnell langweilig.

Gegen manche aufgestellten Regeln rebellier ich sehr gerne, manchmal aus Trotz, meiner durchaus vorhandenen kleinen dominanten Restnatur (im Leben zum Teil dominant) oder eben weil ich grade Bock drauf hab, mich zu "zieren".Z.b. das auf Klo gehen in einem Pub und den Slip ausziehen.. da hab ich am Anfang gesagt, geht's noch? Mittlerweile mach ich das oft von selbst und hole den dann grinsend aus der Handtasche zum Zeigen.. das ist so das kleine, was Andere nicht machen würden von unseren Vanillas, und ich finde, das mittlerweile so "normal" wie auf Klo gehen. Es gibt noch so viele andere Beispiele, wo ich mir erst an den Kopp gepackt habe bildlich und heute ist das absolut logisch für mich.

Beispiel noch: Fingernägel. Ich habe Gel-Nägel und das seit 20 Jahren mit French - Spitze. Das ist so mein Ding was ich nie sein lassen würde. Mein Dom aber mag das ÜBERHAUPT nicht. Kämpfe haben wir geführt.. mittlerweile hab ich sie "privat" (also allein) so wie ich will und wenn wir uns sehen halt in den entsprechenden (gewünschten) Farben. Okay, ich achte drauf, dass wir uns diesbezüglich einig sind - so wird dann mal gemeinsam Nagellack gekauft. :witless: Aber ganz ehrlich, welche Frau kann schon von sich behaupten, dass ihr Kerl Bock hat, mit ihr Lack kaufen zu gehen :witless:
Old-Odin: der eine spielt gerne "dame", da stehen die figuren nach vorgegebener regel auf ihrem platz.der andere bevorzugt "mühle", da plaziert man in jedem spiel neu.wo ist das problem? vorausgesetzt beide spielen das selbe spiel.

off topic@ natter

ich mag: allgäuer kässpätzlaich mag nicht: spinat mit spiegeleierkennst du die darin enthaltene verunglimpfung der freunde dieser grünen "götterspeise"?üblicherweise pflege ich , sobald ich eine feste position beziehe, diese zu begründen.was hat das mit überheblichkeit oder arroganz zu tun?angriffe auf die person setzen arrgumente nicht ausser kraft. ach übrigens: ich weiss, ab und an hacke ich mit schwerer axt. wenn du genau hinschaust, immer dann wenn gar zu hahnebücherne ideen auftauchen, die elementare sicherheitsregelungen verletzen.

Odin
silberruecken: Sorry Silberruecken -

Da ziehst Du Dir aber die falsche Hose an, um "beim Thema" zu bleiben ggg*
Michael, um dich geht es doch in dem Zusammenhang gar nicht. Das von dir war doch alles ok.

Es geht darum, und Dom Natter hat es genau auf den Punkt gebracht, dass man um Themen und in der Sache fighten kann bis Ultimo. Was nicht geht ist, was Old-Odin gemacht hat (er hat sich mittlerweile auch dafür entschuldigt und das ist von mir angenommen) nämlich perönlich diffamierend zu posten, auch nicht, wenn es noch so unterschwellig daherkommt. Capito?
Elapidae: Zum Zweiten!

Vor lauter Lauter habe ich meine Beispiele vergessen. *blush*

Rituale:- morgendliche Begrüßungen,- spezielle Anrede,- Feedback auf Augenhöhe nach Session,- Hotelzimmer beziehen,

Regeln:- Tabus und Grenzen beachten,- Safewords, Ampeln etc,- Verträge,- Bekleidungs-/ Entkleidungsvorschriften,- Erlaubnispflichtige Orgasmen.

Wer übrigens glaubt, dass Regeln und Rituale nur von den Herren kommen irrt. Sub denen so etwas wichtig ist können Rituale auch schleichend einführen. Sie machen gewisse Dinge einfach regelmäßig und aus der Gewohnheit wird ein Ritual.

Ach ja. Es ist schön, positive Rückmeldungen zu bekommen. Danke Michael, dat Blacksche Mädel, Old-Odin und Silberrücken. Es geht ja manchmal runter wie Öl.

Grüße

Die Schlange

P.S.On Topic: (quasi obendruff) Besser fände ich es, wenn die erfahrensten und ehrwürdigen Mitglieder des Chat Neulingen unter die Arme greifen und bei dem einen oder Anderen den Steigbügelhalter spielen.

Die grobe Axt und das scharfe der Lächerlichkeit preisgebende Wort verhindert nur das Stellen der Frage. Die Meinung will ja keiner nehmen, denn die ist grade in einem Forum wie hier sehr wichtig. Es geht mir aber um die Art und die Folgen.

Ach ja. Ich teile die Vorliebe für Käsespätzle und Abneigung für Spiegelei und Spinat (am Besten nach Kartoffelbrei, dazu dann braucht es keine Zähne mehr) aber ich habe mal am Tisch direkt gesagt, dass ich das das nicht mag und es gab ein Tränenmeer. Seitdem weiß ich: 'Das Gemüt ist mit Vorsicht anzupacken'. Bei mir als männlichen Dom kannst Du sagen, was Du willst. Ich melde mich wenn es mich stört schon.

Aber nicht in jeder Lebenslage braucht es einen Dom. Manchmal braucht es einfach jemanden, der einen in den Arm nimmt und einfach mal dieses schlechte Essen runterschlingt. Einzeln schmecken die Komponenten ja auch. Ich würde jedoch nie mehr mit der Axt ins Haus fallen und sagen, 'Das ist scheisse was Du gekocht hast'. Ich besorge mir dann lieber Ketchup und sage abends im Bett diplomatisch ein kurzes Statement dazu. Verbiegen lasse ich mich nicht. Ich bin nur lange genug im Geschäft um zu erkennen, was mein Wort in welcher Situation anrichten kann.

Zu guter letzt. Grade bei den Teilnehmern, die sich nach schlimmen Erfahrungen öffnen wäre ich vorsichtiger. Man weiß nicht was dahinter steckt.

In der Sache ruhig weiter kritisch bleiben ohne sich zu verbiegen, aber die grobe Axt in den Schuppen bringen, wäre mein wohlmeinender Rat, wenn es mir erlaubt ist.

Hmm... vielleicht doch off Topic. *gg
Old-Odin: tripple off topic

männliche evolutionsstufen:

1 bis 25 Jahre -

die jungen helden ziehen, mit blanker waffe in der hand, gegen die dummheit der väter in die schlacht.

26 bis 50 -

mit Bl**iger nase schwenkt man ein in die reihen der vernunftprediger.

50 bis kiste

der geduldsfaden ist vollkommen abgespult, gegen dummheit hilft auch diplomatie nicht.die alternative ist: sterben oder zurück in stufe 1.

augenzwinkernd

Odin
Elapidae: Das hinterfrage ich nicht mehr.

Roma locuta, causa finita.

Die Schlange
Devilyn: Ich mag ein gewisses Maß an Regeln sehr gern....

Sie geben mir Sicherheit,haben einen erregenden Aspekt ........uuuund schaffen mir einen gewissen Spiel-raum,auch um meinen Gegenüber mal heraus-zu-fordern....Diese winzigen "Machtkämpfe" finde ich sehr reizvoll für **** der "Regel" kann man zwar nicht beinflussen was passiert,aber man kann etwas günstig oder weniger günstig für sich beeinflussen.Für mich auch ganz wichtig da ich gering masochistisch veranlagt bin,der Anmerkung von Silberrücken kan ich hinsichtlich dessen also beipflichten.

Nun....

Als ich meinen Partner kennelernte wurden meine Ansichten jedoch noch mal komplett durcheinandergewirbelt und auf den Kopf gestellt.Bei Ihm gibt/gab es eigentlich keine Regeln,keine Vorgaben oder Richtlinien.....Nichts.Jetzt könnte Mann meinen " ist doch schön kann se machen was se will".Keine erkennbare klare Linie zu haben nach der man sich richten kann,ist nicht unbedingt schön.Und irgendwann bekommt man es auf´s Brot geschmiert.

Am Anfang war es sehr schwer damit zurechtzukommen...ich hasse Willkür.Ich konnte nichts vorhersehen,nichts beeinflussen oder vage kontrollieren.Situationen waren für mich nicht einzuschätzen und Er für mich unberrechenbar.

War ich Zuckersüß gabs "saures" um mir zu zeigen wie lieb er mich hatte...War ich Renitet gabs "saures" weil ich so Wiederspenstig war....(natürlich war die Intensität bei Wiederborstigkeit eine andere keine Frage *lächel )Aber ne Möglichkeit drumherum...NopeEr handelte absolut nach dem Lustprinzip.

Irgendwann kam der Aha Effekt und ich ließ einfach los....Und dann stellte ich sehr schnell fest das ich durch sein Vorgehen und sein Verhalten das erste mal wirklich "Machtlos" war

Mein Fazit

Regeln haben Vor-Nachteile

Dachte ich, ich könnte nie darauf verzichten wurde ich eines besseren belehrt...

GrußDevilyn
Old-Odin: @ michael

etwas augenzwinkernd 3fach off topic zu stellen bedeutet wohl was?

Ich weiss ja das #bdsm eine ernste sache ist, aber sooooo ernst?

@ natter

walhalla hat gesprochen, causa kenn ich nur meine eigene.


Odin

!!!! das thema ist gut !! bitte weiterführen !!!

ab Hier zurück zu thema

ich mag regelwerke immer noch nicht.dazu greife ich einfach mal die begründung von rainha auf: sie sagte:regeln schütten die freiheit zu.bildlich gesprochen: ich begrenze meine freiheit auf dem spielfeld hingehen zu können wo immer ich will, dadurch, dass ich bestimmte spielfelder bereits im vorfeld durch dort festzementierte steine selber blockiere.>>> das ist meine sichtweise <<< darf gerne jeder seine eigene haben.

Odin

ps. sicherheitshalber: ich erhebe keinen anspruch auf den königsweg
silberruecken: Wenn ich danach gehe würde ich jetzt für mich persönlich sagen, wenn die #paar Regeln die Freiheit zuschütten, dann ist es mit der Freiheit nicht weit her. Freiheit ist doch das Gefühl, jedenfalls für mich als Dom, so viel und so oft etwas zu tun, was mich erfüllt. Regeln sind ja nun Dinge, ich stelle sie ja selbst auf, die mir Freude bereiten und nicht meine Freiheit einschränken, ansonsten würde ich sie doch nicht aufstellen. Ausserdem habe ich als Dom die Freiheit, so oft ich will die Regel/n ausser Kraft zu setzen. Wo also schütten diese #paar Regeln welche Freiheit zu?