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"Großes Wort" 24/7

Ich habe insgesamt 15 Jahre glücklich in 2 24/7 Ehen gelebt, kann nicht nachvollziehen, warum viele Subs den Dom sofort fürabgedreht halten, wenn er wieder so eine Beziehung sucht. Ich finde es kommt, darauf an, wie man 24/7 definiert - und das geht sehr wohl mit realistischen Vorstellungen. Schließlich kommt es darauf an, daß beide PARTNER auf ihre Kosten kommen. Warum viele Subs scheu, sich über dieses Thema auszutauschen oder stellen einen Dom (das ist nicht nur meine Erfahrung) gleich in die "absurde Ecke" - wenn eine Sub 24/7 nicht will, braucht sie Doms und Subs, die anders darüber denken, nicht gleich für verrückt zu halten
19 Kommentare & Antworten
LotOfKnots: hallo SirM71,

verschiedene meinungen und einstellungen sorgen erst dafuer, dass eine interessante diskussion zu stande kommt.

auch bei uns gibt es solch kontraere diskussionen, aber in der regel wird niemand fuer verrueckt erklaert.

aus Deinem post lese ich heraus, dass Du offensichtlich mehr erfahrungen mit subs gemacht hast, die 24/7 ablehnend gegenueber stehen, als mit Doms.

wir fuehren hier selten statistiken (in der regel nur, wenn ein user sie in einem thread aufwirft... aber dann muss er sie auch selbst auswerten ooh: ), aber ich denke, dass die zahl der Doms und subs, die 24/7 leben (moechten) und die zahl derer, die es nicht tun, sich etwa die waage haelt.

welche erfahrungen Du auch immer bisher gemacht hast, es macht wenig sinn, sie fuer immer mit sich herum zu tragen, und auf jeden neuen bereich, den man betritt, zu uebertragen. halte es einfach mit dem wahlspruch Deiner signatur, und Du wirst hier die leute finden, die Du suchst.

gruss,

LotOfKnots
SirM71: natürlich hast du recht. ich finde es nur schade, daß - meistens sind es ja subs - dinge verurteilen, mit denen sie keine erfahrung haben
arabeske: Mein Herr und ich, wir leben 24/7, aber ich denke, das ist nicht unbedingt ein thema für den beginn einer beziehung.

Es betrifft mich ja nicht - aber ich würde, denke ich, ehe ich mich auf 24/7 einlasse, den betreffenden herren doch genauer kennenlernen wollen - und damit meine ich schon soooo mindestens über einen zeitraum von einer zweistelligen monatszahl - dann, wenn sich die beziehung bis dahin bewährt hat, ist es noch immer zeit, über 24/7 mal zu reden und ich denke nicht, daß das dann noch unter absurd laufen würde.

arabeske
xxstellamucxx: Also ich habe noch keinen in die Ecke gestellt, der 24/7 leben möchte. Jeder so wie er es mag. Die, die darüber schlecht urteilen, haben sich wohl nie richtig mit dem Thema befasst.

LGStella
SirM71: @ Chris: der Eindruck mag leider entstehen und ich verfolge es mit "Interesse", daß es einigen Leuten Spaß macht, erstmal auf meine Beiträge drauf zu hauen, machte auch in anderen Bereichen die Erfahrung, daß mich Leute zunächst falsch einordnen, mich aber anders beurteilen, wenn sie mich besser kennen. Es liegt nicht nur an mir, ob es im Forum hierzu kommt oder ich bei einigen Leuten jetzt schon unten durch bin.

Stella: das ist genau der Punkt. Ich will meine Einstellung niemandem aufdrängen, sehe jedoch nichts schlimmes daran, wieder das zu wollen, was in 2 Beziehungen insgesamt 15 Jahre funktionierte. Den Grund, warum diese Beziehungen nicht mehr bestehen, schreibe ich gerne per PN - sonst könnte wieder jemand was falsch verstehen.

@ all: hier noch ein Zitat von G.B. Shaw: man muß die Meinung eines Menschen nicht teilen, sich aber einsetzen, daß er sie ungehindert sagen kann.
SirM71: @ Jagdwolf: Deine Formulierung "sehr unglücklich" trifft den Nagel bestimmt auf den Kopf, aber man ist ja lernfähig. Leider gehöre ich zu den Menschen, die das Herz oft auf der Zunge tragen (zweifellos meine größte Schwäche). Es würde mich dennoch freuen, hier nette Leute kennen zu lernen, mich in den Foren so einzubringen, daß die Resonanzen vorurteilsfrei laufen - und - IRGENDWANN doch zum 3. Mal einen passenden Deckel für meinen Topf zu finden.
barb_c: servus sirM71,


ja, 24/7 ist schon ein großes wort. ähnlich groß wie "kunst" - und ähnlich diffus und wenig greifbar für viele. und daher verunsichert es auch so.

ist ja auch ein toller effekt - bei kunst ebenso wie bei 24/7 - : je weniger konkret ich werde (entweder, weil ich es nicht will, um den daraus entstehenden effekt der überhöhung für mich zu nützen oder weil ich es nicht konkret umreißen kann), umso geheimnisvoller und respekteinflößender bleibt "es" und umso eher steht es auf einem podest unantastbar und mächtig über dem armseligen 0-8-15-kitsch-und verunsicherten kunstgenießer oder -bdsmer drüber.

oft wird es wie ein hochleistungs-bdsm-gütesiegel vor sich her getragen, wenn man sich vorstellt.eher selten erklärt mal einer, wie er sich "sein" 24/7 vorstellt, oft wird gerangelt, was überhaupt erst als 24/7 gelten "darf" und oft wird 24/7 - was ich allerdings legitim finde - auch als "bedingung" von jemandem für eine bdsm-beziehung mit zukunftspotential angegeben. das ähnelt m.E. leuten, die einem potentiellen partner gleich zu beginn sagen "mich gibts nur mit meinem extremsport (z.b. paragleiten, drachenfliegen, motorradfahren,...) oder gar nicht. und ich würde diese begeisterung gerne teilen. sonst ist es für mich keine beziehung oder es würde zumindest wesentliches fehlen."

das ist nicht "mit der tür ins haus fallen", sondern ehrlich und ohne versteck-spiel. zumindest sehe ich das so.

allerdings würde ich - auch, weil ich ja nicht mit einer fixiertheit auf das thema partnersuche an bdsm und austausch mit anderen darüber herangehe - ganz #blond und mit vollem recht fragen, wie denn diese zwei 24/7-ehen ausgesehen haben. was an diesen beziehungen das besondere und erfüllende war, etc. ...bevor ich für mich beurteilen kann, ob ich das nun "verrückt" finde (was eigentlich nur heißt: ich kann es nicht nachvollziehen. allerdings weniger respektvoll ausgedrückt...) oder eben doch interessant. vielleicht sogar in teilen nachvollziehbar.

ich fürchte nur, viele versteifen sich da (ev. auch aus unsicherheit und eben gemachten schlechten erfahrungen) und geben eben bei solchen fragen nichts von dem preis, was einem/r unwissenden #sub im bereich 24/7 anhaltspunkte zur gefühlsmäßigen orientierung geben könnte. die allgemeingültigen definitionen vermitteln nämlich kein bild von dem, was gefühlsmäßig in solchen beziehungen abgeht. eher nur die rahmenbedingungen.

aber mit solchen infos kann ich mein gegenüber nicht einordnen. schon gar nicht als individuum.

ich denke, da spielt viel unsicherheit, angst vor dem so absolut klingenden und unbekannten mit. da grenzt man als schutzreaktion schon mal vorschnell was als "verrückt" für sich selbst aus. ich würde das nicht so persönlich nehmen, sondern es eher als zeichen der unsicherheit des gegenübers sehen.


gruß,

7th_wave

(die #blonde frage von mir "gilt" übrigens. nur so aus reinem interesse am thema)
SirM71: servus 7 th wave!bei dir ist wohl angekommen, wie ich es meine - 24/7 ist definitionssache. ich finde es albern, wenn einige spotten, daß doms nicht für voll genommen werden können, weil sie auf die #sub eingehen wollen. ich erwarte von (m)einer partnerin einiges, gebe aber auch gerne viel. 24/7 bedeutet für mich, daß die #sub verhaltensregeln und dresscode bekommt. die #sub muß die regeln abnicken, weil es meiner meinung nach unsinnig ist, regeln aufzustellen, die die #sub in der praxis nicht umsetzen kann. sm ist ein wichtiger teil meines lebens, aber nicht der einzig wichtige. einer meiner leitsätze ist, daß #sub aufgeregt, aber nicht vor angst blockiert sein soll, sich immer bewußt ist, daß sie auch als MENSCH und PARTNERIN geachtet, geschätzt - und natürlich auch geliebt wird. ich halte nichts davon, ihr leben völlig auf den kopf zu stellen, will, daß sie in er- und beziehung genauso aufgeht kann, wie ich. mit anderen worten: #erziehung ist in ihrem alltag allgegenwärtig, erschlägt ihn aber nicht. es darf nicht so weit gehen, daß es am arbeitsplatz oder mit familienmitgliedern streß gibt. ich würde ebensowenig verlangen, daß SIE freundschaften aufgibt, sondern "nur" die die regeln einhält, sich auch dort nicht "gehen läßt".mit meiner 1. 24/7-partnerin hatte ich zunächst ein entfernungsproblem - sie arbeitete in kiel, ich in salzburg und wir tasteten uns beim thema sm langsam an alles heran. sie wußte von anfang an, daß sie 24/7 wollte, gab mir aber die zeit, mich als dom zu entwickeln (ich war zu beginn der beziehun g knapp 19) und wollte mich genausowenig mit ihrem wunsch nach 24/7 erschlagen, wie ich heute eine unerfahren(er)e #sub überfahren will - auch wenn das hier leider falsch rüber gekommen ist. als wir nach einem jahr zusammenziehen konnten, erklärte sie mir ihren wunsch, rechnete nicht damit, daß ich sofort "feuer und flamme" war.meine 2. partnerin faßte ihre anzeige sehr ausführlich ab und - jetzt werden sicher wieder einige lachen - ich dachte, wenn ich eine art anforderungsprofil für eine #sub schreiben müßte, sähe es genauso aus. mein brief war die 86. antwort auf ihre anzeige und bevor wir zum 1. mal schrieben und telefonierten hatte sie sich schon mit mehreren doms getroffen. bei den ersten gesprächen hatten beide den eindruck, daß einer einen satz begann und der andere konnte ihn "blind" zu ende führen. wir hatten beide kaum zweifel, daß es beim ersten treffen schief gehen könnte - und tatsächlich hat ab dem 1. kuß alles gepaßt, wir zogen so schnell es ging zusammen.ich habe lange überlegt, das zu schreiben und es würde mich nicht wundern, wenn das jetzt wieder jemand falsch versteht, aber vielleicht verstehen mich andere dadurch besser: beide partnerinnen verlor ich auf letalem wege. keine angst, ich bin nicht "altlastengeschädigt", will keinem meine einstellung aufdrängen, habe aber für mich entschieden, daß ich mir wieder wünsche bzw. suche, was 2 mal sehr gut funktionierte
sophisticated_man: Ich halte eine *365/24/7*-Beziehung auch für durchaus möglich; jedoch müssen eine ganze Reihe Voraussetzungen gegeben sein, eine wirkliche Liebe zwischen beiden Partnern halte ich für die beste Basis. Ist es nur ein Spiel, so wird einer gewiß bald die #Lust daran verlieren, läuft es nicht harmonisch, ergänzend ebenso; die Grundeinstellungen des Subs sich absolut hingeben und anpassen zu wollen, müssen ebenso vorhanden sein wie die Eigenschaften des Doms agieren, nehmen und geben zu wollen. Nur ansatzweise habe ich es probieren dürfen / können und die Ergebnisse waren in einem auf kurze Zeit angelegtem Spiel erfreulich, in einem auf Dauer angelegten Versuch leider nicht befriedigend. Aber jeder Fall ist ein individueller und man kann nur dazulernen ! meint SM.
barb_c: vielen dank, sirM71,


für deine ausführliche und offene antwort, mit der ich sehr viel anfangen kann. da spricht der mensch hinter den zeilen, nicht der "dom" in seiner rolle. da wird das "dom-sein" teil dieses menschen und zu einem teil seiner natur. eben die neigung, die einem innewohnt.

es liest sich sehr schön, sehr nachvollziehbar und sehr authentisch. ist es nicht letztlich das, was beim gegenüber mehr türen öffnet, anstatt das aufzählen der dom´schen fähigkeiten wie in einem katalog? der mensch steht im vordergrund - und egal, ob ein vanilla nun so einige "spezielle" vorlieben hat beim s** oder ein bdsmer - in erster linie geht es immer darum, sich zu begegnen und eine schnittmenge zu eruieren oder zu bilden, die für beide erfüllend ist. alles andere macht keinen sinn, wenn man mehr sucht als eine spielbeziehung.

warum diese offenheit so selten gewagt wird? siehe :

....ich habe lange überlegt, das zu schreiben und es würde mich nicht wundern, wenn das jetzt wieder jemand falsch versteht, aber vielleicht verstehen mich andere dadurch besser...

ähnliches liest man so oft. und ich versteh es eher nicht. genau diese offenheit macht im positiven sinne des wortes an-greif-bar. erst dort geht es um die individuen, nicht um die doms und subs aus dem katalog. (gell, mai-ling, geh her do und zeig amoi die fotos von dir aus dem katalog. leider sans nur in schworz-weiß. gell, mai-ling?... *g)

besonders schön und wichtig fand ich:

...wir tasteten uns beim thema sm langsam an alles heran. sie wußte von anfang an, daß sie 24/7 wollte, gab mir aber die zeit, mich als dom zu entwickeln (ich war zu beginn der beziehun g knapp 19) und wollte mich genausowenig mit ihrem wunsch nach 24/7 erschlagen, wie ich heute eine unerfahren(er)e sub überfahren will.

..als wir nach einem jahr zusammenziehen konnten, erklärte sie mir ihren wunsch, rechnete nicht damit, daß ich sofort "feuer und flamme" war
mal ehrlich - kann es überhaupt anders ablaufen als so? zumindest, wenn das ziel die beziehung zwischen den menschen ist und nicht die optimierung der bdsm-schnittmenge gleich von anfang an? dieses mit- und aneinander-wachsen wird so oft gar nicht als komponente einer bdsm-beziehung gesehen. dabei ist sie immer da. fehlt sie, ist es m.E. nicht das, was ich mir unter beziehung vorstelle. zumindest nichts mit dauerhaftem potential oder etwas, das alles geben kann, was man sich von einer beziehung vorstellt, wo man das miteinander-alt-werden als faktor miteinbezieht...

zu romantisch für bdsm? zu hohe ansprüche, um treffer bei der partnersuche zu erzielen? ich persönlich stelle das miteinander der zwei menschen vor die perfektion der schnittmenge an bdsm. insofern sind die ansprüche wohl die , die eher zum erfolg führen, den ich persönlich(!) mir unter beziehung vorstelle. meist scheint mir aber, wird umgekehrt gemessen, was die wertigkeiten angeht... und die vielen enttäuschten immer-noch-suchenden machen mich diesbezüglich nachdenklich.

wozu die eigenen wünsche verschweigen, wenn sie eben wirklich wichtige, unerlässliche sind? wer sie als "mit-der-tür-ins-haus-fallen" empfindet, ist wohl die falsche sorte "sub" für diese form von D/S. somit kein drama, wenn da eine abwehrreaktion kommt, die an respekt oder verstehen-wollen vermissen lässt.

das thema, dass es ein gewisses maß an mut und selbstsicherheit erfordert, sub im D/S-bereich zu sein, ist ja nicht neu. den haben eben nicht alle (und müssen auch nicht). und die wenigsten können es so formulieren. vermutlich, weil es denjenigen gar nicht als thema bewusst ist.


danke für diesen persönlichen beitrag, sirM71. und meinen respekt für deine offenheit!!! das liest man in der form selten!


lieber gruß,


7th_wave


.zitierfehler korrigiert[Bearbeitet am: 29/8/2009 von 7th_wave]
macciatto: Bedanke mich ebenfalls

Sehr interessant als Newbie, den gerade der Begriff 24/7 sehr abgeschreckt hat.

Wohl eher aus Unwissenheit und mit Voruteilen belegtem Empfinden.Ich hoffe hier noch ein #paar mehr ehrliche Statements und Erfahrungsberichte zu lesen.

Wäre gerade für einen Einsteiger enorm hilfreich.


LGMacciatto
dobby: ich gebe es ganz offen zu sirm71 als ich deine ganzen freds hier gelesen habe, da war deine art zu schreiben so, daß bei mir im bauch eine stimme ganz laut sagte "der typ hat ne ziemliche profilneurose".7th hat dankenswerterweise den mensch hinter der schreibe hervorgekitzelt!

wenn du so schreibst wie jetzt, dann kann mensch und auch #sub dich ernst nehmen *gg

vielleicht löst das ja auch dein "problem".

ich kann als #sub keinen typen ernstnehmen der sich nur über seine menge an erfahrung zu definieren **** deiner antwort an 7th hast du genau das beschrieben worauf es doch ankommt, was #sub wissen will und muß um eine vorstellung von dem zu bekommen was sie vielleicht erwarten würde, um sich entscheiden zu können.

dresscode, regeln, ...all das ist bei 24/7 nebensache!

für #sub ist die basis liebe, vertrauen, liebe, hingabe, liebe, sehnsucht, liebe, #demut, liebe, humor, liebe, ...du verstehst was ich meine. ach ja und ein gerüttelt maß absolutheit natürlich.

die entscheidung für eine 24/7 beziehung, egal wie sie ausgestaltet ist, ist wie die entscheidung zu den gegenüber zu heiraten ... oder eben nicht.

auch eine #sub ist primär frau (da sirm71 eine weibliche #sub sucht und ich in diesem kontext schreibe ist die behauptung stimmig liebe male #subs, also bitte nicht übergangen fühlen. danke *gg) und sie fühlt wie eine frau und ein wenig romantik darf es dann ruhig auch sein.

in diesem sinne, viel erfolg und spaß bei der suche und viele nette gespräche und so,dobby
SirM71: Zunächst danke für eure Reaktionen, die mir Mut machen, mich weiter einzubringen. Ich muß zugeben, daß ich nach den „Prügel“ auf meine ersten Beiträge schon überlegte, mich wieder abzumelden, bin nun froh, es nicht getan zu haben.

Es ist ein Drahtseilakt einerseits offen und ehrlich zu sein, schließlich habe ich nichts zu verbergen und will meinen Teil beitragen, daß andere von meinen Erfahrungen profitieren und mich auch besser verstehen können, andererseits gab es in der Vergangenheit immer wieder eine „auf die Nuß“, wenn ich zu offen war, leider damit den Eindruck von Profilneurose, u.dgl. erweckte. Es gibt nunmal Menschen wie mich, die man auf den 1. Blick für durchgeknallt oder arrogant hält, bei besserem kennenlernen aber feststellt, daß sie doch „ganz umgänglich“ sind.

Ich habe bei manchen Subs den Eindruck, daß ein Dom knallhart sein soll, wenn aber dann was kommt, was ihnen gegen den Strich geht, sind sie eingeschnappt. Egal, ob Dom oder Sub, es sollte immer der Mensch im Vordergrund stehen. Bauen nicht viele Leute Fassaden, weil man nicht erkennen soll, wie verletzlich sie in manchen Bereichen sind? Warum nicht zu dieser Verletzlichkeit stehen? Ich schäme mich z.b. nicht dafür, nach dem Tod meiner 2.Frau nächtelang geheult und mich gefragt zu haben, warum mir sowas ein 2. Mal passieren muß. Doch ich nahm mir die Zeit, damit fertig zu werden, hatte das Glück, daß mir gute Freunde zur Seite standen, habe in dieser zeit erst richtig schätzen gelernt, wie wichtig verläßliche Freunde sind. - deshalb sollte ich hier jemandem helfen können, werde ich mein möglichstes tun.

Stichwort Freundschaft: ich bin mit mehreren Subs befreundet, bei denen ich nie auf die Idee käme, sie z.b. virtuell zu erziehen, weil mir bei diesen subs die Freundschaft wichtiger ist. Natürlich stehe ich dazu, daß ich während meiner beiden Ehen auch mehrere Subs virtuell und real erzogen habe, aber dies passierte auf Wunsch meiner ersten und mit Zustimmung meiner zweiten Partnerin, die nichts schlimmes darin sahen, weil sie hierdurch nicht vernachlässigt wurde(n), sie mit fast allen dieser Subs ein freundschaftliches Verhältnis pflegten. In einem Fall zog ich jedoch die „Reißleine“: ich war mit dem Partner der Sub viele Jahre befreundet, als er irgendwann mit der Erkenntnis ankam, daß seine Frau eine Form der #Erziehung bräuchte, die er ihr nicht geben konnte, weil er sich dafür nicht #dominant genug empfand. Ich stimmte zunächst zu, brach aber nach ca. 4 Jahren ab, weil sich die Sub in mich verliebte, ich weder meine, noch die Ehe meines Freundes gefährden wollte. Das #Paar trennte sich einige Monate später, aber die Freundschaft zu „ihm“ besteht heute noch (obwohl er 17 Jahre älter ist als ich).

Beim Thema Stärken und Schwächen klingt mir immer noch der Lieblingsspruch meiner 2. Frau im Ohr: „Liebe bedeutet, die Stärken eines Partners zu schätzen und seine kleinen Schwächen süß zu finden.“

7 th wave deine frage „zu romantisch für #bdsm? zu hohe ansprüche, um treffer bei der partnersuche zu erzielen?


ist leicht beantwortet – Du sprichst damit mehreren Doms aus der Seele. Ich finde es nur traurig, daß viele Subs nicht den Mut haben, ihre Gefühle deutlich zu formulieren, auch darüber zu sprechen, nicht nur sagen, was sie in puncto SM nicht mögen oder bevorzugen. Es würde einem Dom dadurch leichter fallen, auf sie einzugehen, ihr auch Brücken zu bauen. Es sollte selbstverständlich sein, daß die Sub auch Halt, Sicherheit, Geborgenheit, usw. bekommt. Mir ist es wichtig, wenn mir eine Sub auch sagt, warum sie vor bestimmten Dingen scheu hat oder dieselben ablehnt– und das beziehe ich ausdrücklich auf die komplette Partnerschaft, nicht nur die #Erziehung.

Entfernungen sollten auch kein Grund sein, warum eine Beziehung nicht zu Stande kommt. In Zeiten des Internets kann man eine allfällige Jobsuche auch „elektronisch“ betreiben; ebenso Äußerlichkeiten: jeder hat so seine Vorstellung, wie Partner/in auszusehen hat/haben bzw. behaupten einige Frauen, jeder Mann wäre auf einen Typ Frau fixiert. z.b. hatten meine beiden Partnerinnen von einer Ausnahme abgesehen äußerlich so gar nichts gemein – und es funktionierte trotzdem. Diese Erfahrung kenne aus dem privaten und beruflichen Umfeld zur genüge.

Nachdenklich macht mich, warum immer noch so wenige Subs aus sich herausgehen. Es geht mir dabei bestimmt nicht um das Herauslocken irgenwelcher persönlichen Dinge, macht es aber leichter, auf die inviduellen Voraussetzungen und Bedürfnisse einer Sub einzugehen, wenn man von ihr mit „Hintergrundwissen“ ausgestattet wird. Zu meinen ersten Fragen gehören immer, auf welche beruflichen, familiären und gesundheitlichen Voraussetzungen/Gegebenheiten Rücksicht genommen werden muß, es #Erziehungsvarianten gibt, mit denen die Sub schon schlechte Erfahrungen gemacht hat und diese deshalb bis auf weiteres tabu bleiben sollten. Alte Wunden aufzureißen zählt für mich zu den größten Fehlern, die MANN machen kann.

Macciato, ich gebe Dir recht, daß 24/7 zunächst abschreckt. - Aber was hindert eine Sub nachzuhaken, einen Dom alles zu fragen, seine Motivation dafür zu ergründen.. Subs sind zweifellos intelligent genug, um schnell herauszufinden, ob sie es mit einem Spinner oder Fake zu tun haben. Korrigiere mich bitte, wenn du es anders siehst, aber wie will FRAU etwas beurteilen, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Ich bezweifle, daß ein Dom sauer ist, wenn Sub nach einer gewissen Zeit für sich enscheidet, daß es „doch nichts für sie ist“. Ein intensiver Austausch ist für mich in jeder Form von Freundschaft und Beziehung wichtig. Man kann jemandem immer seine Meinung sagen, man muß sie ihm nur nicht gleich „geigen“.

@ dobby: ich würde mir wünschen, wenn mehrere ausführlich Statements, wie jene von 7 th wave und Dir kämen, die mir die Möglichkeit geben, auch wenn das jetzt kitschig klingt, meine Seele sprechen zu lassen, hoffe, damit auch im Sinne anderer Doms zu handeln.

Auch wenn ich mich wiederhole, es ist schwer, abzuwägen, was „mit der Tür ins Haus fallen“ und was einfach nur Offenheit ist. Darum Leute, die zu ersterem tendieren, überlest es oder ignoriert es und bei zweiteren, danke, daß es Mitglieder gibt, die wohl wie mit einem „gefühlsverrückten“ Dom wie mir klar kommen. Ich hoffe, hier nicht nur eine Partnerin, sondern auch Freundschaften und einen regelmäßigen Austausch zu finden, wünsche Euch in diesem Sinne einen schönen Sonntag.
barb_c: **** gibt nunmal Menschen wie mich, die man auf den 1. Blick für durchgeknallt oder arrogant hält, bei besserem kennenlernen aber feststellt, daß sie doch „ganz umgänglich“ sind.

das phänomen, sirM71,

kennt wohl in der einen oder anderen form jeder. es wird immer dann das gegenüber als "ver-rückt" in der denk- und sichtweisen-position zu sich selbst gesehen, wo die "sprachen" sich nicht treffen. manchmal auch dort, wo beide ähnliches meinen, es aber anders ausdrücken oder von anderen seiten herangehen.

Ich habe bei manchen Subs den Eindruck, daß ein Dom knallhart sein soll, wenn aber dann was kommt, was ihnen gegen den Strich geht, sind sie eingeschnappt. Egal, ob Dom oder Sub, es sollte immer der Mensch im Vordergrund stehen. Bauen nicht viele Leute Fassaden, weil man nicht erkennen soll, wie verletzlich sie in manchen Bereichen sind? Warum nicht zu dieser Verletzlichkeit stehen?...
das ist etwas, das mich schon lang beschäftigt. sowohl von der sub- als auch von der domme-seite her. als sub möchte ich ja dieses bild vom strengen, unerbittlichen herrn, bei dem ich mit nichts durchkomme, weil er mir über ist, auf keinen fall "ankratzen". spreche ich also im vorfeld zu vieles ab, komme ich mir vor, als hätte ich zu viel mitsprache-recht und zum teil die zügel in der hand. gaaaaaanz gaaaanz schlecht! und zwar ungeachtet der tatsache, dass die vernunft und logik mir sagt, dass es sehr gut und wichtig ist, sich abzusprechen!!!!

allerdings kann es absprachemäßig eben auch zuviel des guten sein und dann gerät dom allzu rasch ins licht des wunscherfüllers (negativ gemeint in diesem fall) und als solchen will sub ihn ja nicht sehen, denn damit ist der ganze zauber futsch.

es ist irgendwie ein dilemma, nicht? und eine gratwanderung.

ich kenne das als domme auch von male-subs her, die bereits beim ersten kontakt-aufnehmen im internet sofort in dieser rollenverteilung loslegen, sich als subjekt niederster stufe präsentieren und verhalten und auch nur so zu komunizieren bereit sind. da bin ich als person gar nicht das thema. zumindest sieht es so aus. und bei manchen wird es wohl auch so sein, dass domme nur das mittel zum zweck ist. aber bei etlichen eben ist es der wunsch, endlich diese rolle (er)füllen zu können (wenn auch nur im internet) und das beherrscht-werden spüren zu können.

und das geht nun mal nicht, wenn man "verhandlungs- und abtast-gespräche" führt. da wird der mythos der allmächtigen #herrin schon beschädigt. und der ist wohl für viele (auch weibliche subs) dermaßen wichtig, dass sie eine art sprachhemmung bezüglich ihrer bedürfnisse haben.

vielleicht würde das dilemma ja lösbar sein, wenn man voneinander wüsste, dass man grenzen und vorstellungen im spielerischen herantasten (quasi nebenbei) abtastet. das aber geht wiederum nur, wenn man top absolut vertrauen, sich ihm mit gutem gefühl an-vertrauen kann. hat man aber nichts vorher abgesprochen (aus oben genannten gründen), benötigt es dazu eines ordentlichen vertrauensvorschusses, den ich als sub ja dann einem fremden geben muss. schließlich wollte ich ja im vorhinein möglichst wenig von ihm als mensch wissen, um das bild des herren/der #herrin nicht zu beschädigen. (*achtung: halb-und selbstironie!)

wie man es also dreht - irgendwie ist der hund drin. und den halte ich für dieses phänomen verantwortlich.

und in ansätzen hab ich da sogar mit meinem mann = dom dieses problem, dass ich nur schlecht abwägen kann, wieviel meiner vorstellungen/wünsche ich preisgeben kann, ohne das gefühl zu verlieren, beherrscht zu werden und eigentlich nichts zu wünschen zu haben (obwohl natürlich die unausgesprochene vereinbarung sehr wohl die erfüllung von subs wünschen zu gleichen teilen wie doms beinhaltet).... und andererseits fürchten zu müssen, dann gar nichts von dem zu erleben, was "mein" #bdsm ausmacht. zu blöd aber auch und höchst kompliziert das ganze!


7 th wave deine frage „zu romantisch für #bdsm? zu hohe ansprüche, um treffer bei der partnersuche zu erzielen?


ist leicht beantwortet – Du sprichst damit mehreren Doms aus der Seele. Ich finde es nur traurig, daß viele Subs nicht den Mut haben, ihre Gefühle deutlich zu formulieren, auch darüber zu sprechen, nicht nur sagen, was sie in puncto SM nicht mögen oder bevorzugen. Es würde einem Dom dadurch leichter fallen, auf sie einzugehen, ihr auch Brücken zu bauen. Es sollte selbstverständlich sein, daß die Sub auch Halt, Sicherheit, Geborgenheit, usw. bekommt. Mir ist es wichtig, wenn mir eine Sub auch sagt, warum sie vor bestimmten Dingen scheu hat oder dieselben ablehnt– und das beziehe ich ausdrücklich auf die komplette Partnerschaft, nicht nur die #Erziehung.

...Nachdenklich macht mich, warum immer noch so wenige Subs aus sich herausgehen....
ich hoffe, diese frage ist mit meinem obigen (hoffentlich nicht allzu wirren) geschreibsel beantwortet. ich kann natürlich nur von meiner warte aus sprechen. aber auch gespräche mit male-subs, die ich wegen dieses verhaltens dann doch (aus neugier und interesse daran, wie sie denken und ticken) "strenger" zum thema verhört habe (und damit einige defintiv gequält, ich weiß...*gg), haben mich zu diesem schluss gebracht.

...aber wie will FRAU etwas beurteilen, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Ich bezweifle, daß ein Dom sauer ist, wenn Sub nach einer gewissen Zeit für sich enscheidet, daß es „doch nichts für sie ist“....
ich bezweifle, dass alle dom/mes diese entscheidende größe haben, sirM71.

leider.

viel zu viele enttäuschungen spielen da schon mit. viel zu viel verunsicherung durch diese.und dom/me ist schlussendlich auch nur ein mensch (uuups. jetzt hab ich eins dieser offenen geheimnisse ausgeplaudert, die so ungern gehört und gelesen werden. ich bitte um vergebung!). und sub auch. jedesmal den mut aufzubringen, sich aufs neue zu öffnen, ist eine schwere übung (ohne die es aber nun mal nicht gelingen **** ist schwer, abzuwägen, was „mit der Tür ins Haus fallen“ und was einfach nur Offenheit ist.
DAS hat man m.E. ohnehin nicht in der hand. das gegenüber wird es immer so lesen/interpretieren, wie es ihm aus seiner ganz persönlichen geschichte und erfahrung heraus möglich ist.


ich möchte mich hier für diese wundervolle offenheit und das ansprechen so wichtiger dinge nochmals bei dir bedanken. gerade weil so selten so offen (weil man dadurch ja an-greifbar in jedem sinne des wortes wird) über diese widersprüche und höchst missverständnis-fähigen themen gesprochen wird, dringen viele gar nicht erst dorthin vor im kennenlernen, wo die schätze liegen, die geborgen werden könnten.

schade eigentlich.


lieber gruß,

7th
dobby: hi sirm71,

du fragts wieso subbis oft so verschlossen sind, sich nicht trauen klar zu sagen wo sie stehen oder den Dom der vielleicht mal ihr Dom werden könnte klar alles zu fragen was ihnen wichtig ist.

da gibt es sicher fast so viele verschiedenen gründe wie es subbis gibt.

aber ich versuche mich mal auf die, meiner meinung nach, wesendlichsten zu beschränken:

egal wie modern wir sind, wir leben noch immer in einer christlich tradierten gesellschaft und mädchen werden unbewußt noch immer so sozialisiert, daß sie sich zurückhalten sollen. das wirkt natürlich nach wenn aus den kleinen mädchen erwachsene frauen geworden sind (ok nicht bei allen, aber bei den meisten).

geht frau doch offen aus sich heraus und macht den schritt auf den mann zu und konfrontiert ihn offen mit ihren fragen wird das oft von den männern als angriff mißverstanden und entsprechend sanktioniert oder der mann flüchtet. sub die solche erfahrungen gemacht hat wird entsprechend vorsichtig sein wenn sie einem Dom gegenüber steht von dem sie sich vielleicht wünscht daß er ihr Dom wird.

ich habe die erfahrung gemacht, daß die meisten menschen NICHT wissen was sie wollen! du kannst endlose listen bekommen was menschen nicht wollen, zu listen was sie wollen grenzt an eine strafarbeit. dabei ist es vollkommen unerheblich ob mann oder frau, #bdsm oder vanille, homo- oder heteros**uell, gesellschaftliche oder kulturelle herkunft,...ok kleine kinder wissen oft was sie wollen...eis oder pommes, aber mit der pubertät ...naja, ich wiederhole mich.

sub hat ihre art als sub zu ticken, und einem Dom gegenüber der sie interessiert, da zerren sicher verschiedene ängste und bedenken an ihr. zum einen oben genannte, dann natürlich weiß sie nicht wie tickt der Dom... welche erwartungen hat er an sie...wie reagiert er wenn sie zu offen fragt.....was hält er von ihr wenn sie jetzt schon sagt was sie ablehnt...etc.stelle es dir vor wie beim ersten kuß und multipliziere es mit 1000.

liste ende.

als ich meinem Dom begegnete da war es oft auch nicht einfach für mich von mir zu reden, zu erleben daß dort ein mann ist der sich für alles von mir interessiert (das ist auch für die meisten frauen ungewohnt und dadurch verwirrend). Er erzählte von Sich, aber nichts Domspezifisches und dann ließ Er mich schreiben..das wirkt und dazu kann ich dir den fred über das tagebuch hier sehr empfehlen. dann rannte ich los, wollte alles und das bitte sofort...zum glück hat Er sehr viel humor und noch mehr geduld, so hielt Er mich lachend zurück und gab mir die zeit die ich zwar zu dem zeitpunkt garnicht wollte, aber doch brauchte.

ich bin sicher, daß sub primär den menschen kennenlernen will, den mann fürs leben!danach, also wenn bei vanillabeziehungen der alltag einkehrt, ist sub in der lage zu gucken ob Dom wirklich ihr Dom ist.vorher ist es sicher zu früh.ich habe es nicht nur bei mir selbst so erlebt, sondern auch bei den subbis die ich kenne, immer wieder.sie suchen immer erst denn mann und wenn sie den gefunden haben wird geguckt was für ein Dom er ist.

deine frau hatte also genau die selbe erfahrung gemacht

ich behaupte immer wieder, die basis einer funktionierenden D/s beziehung ist liebe, liebe, liebe, alles andere baut darauf auf.

ok, noch was, und sicher ist es nichts neues für dich, aber vielleicht nicht schlecht das noch mal von jemand anderem zu lesen:

ein guter Dom weiß um die stärke seiner sub genauso wie um ihre schwäche. er ist stark genug um sie zu halten damit sie angstfrei schwach sein kann und er muß stärker sein um bei ihr auch mal schwach sein zu können im vertrauen auf ihre stärke und dem wissen, daß sie ihn trotzdem nicht in frage stellt.
dobby: halloe 7th,

du hast etwas in deiner süßen schreibe ausgedrückt was mir gerade am anfang nur all zu bekannt war:

_______________________________________und in ansätzen hab ich da sogar mit meinem mann = dom dieses problem, dass ich nur schlecht abwägen kann, wieviel meiner vorstellungen/wünsche ich preisgeben kann, ohne das gefühl zu verlieren, beherrscht zu werden und eigentlich nichts zu wünschen zu haben (obwohl natürlich die unausgesprochene vereinbarung sehr wohl die erfüllung von subs wünschen zu gleichen teilen wie doms beinhaltet).... und andererseits fürchten zu müssen, dann gar nichts von dem zu erleben, was "mein" #bdsm ausmacht. zu blöd aber auch und höchst kompliziert das ganze!

_______________________________________zum glück hat mein Dom das ganze wundervoll gelöst, indem Er einfach von mir erwartet, daß ich Ihm alles was ich denke, fürchte, wünsche, etc schreibe.

habe ich fragen an Ihn kann es vorkommen, daß Er sie nicht beantworten möchte.

So weiß Er alles von mir und kann, wenn Er wünscht, damit spielenund ich weiß eben nicht alles von Ihm.

das ist der punkt von dem jede vanilla frau träumt, sie kann all ihre phantasien und wünsche offenbaren....und eine sub hat das große glück, daß ihr diese VIELLEICHT sogar erfüllt werden.


[Bearbeitet am: 30/8/2009 von dobby][Bearbeitet am: 30/8/2009 von dobby]
macciatto: Macciato, ich gebe Dir recht, daß 24/7 zunächst abschreckt. - Aber was hindert eine #Sub nachzuhaken, einen Dom alles zu fragen, seine Motivation dafür zu ergründen.. #Subs sind zweifellos intelligent genug, um schnell herauszufinden, ob sie es mit einem Spinner oder Fake zu tun haben. Korrigiere mich bitte, wenn du es anders siehst, aber wie will FRAU etwas beurteilen, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Ich bezweifle, daß ein Dom sauer ist, wenn #Sub nach einer gewissen Zeit für sich enscheidet, daß es „doch nichts für sie ist“. Ein intensiver Austausch ist für mich in jeder Form von Freundschaft und Beziehung wichtig. Man kann jemandem immer seine Meinung sagen, man muß sie ihm nur nicht gleich „geigen“.


schmunzeln muss

weisst du wie oft man gerade als Anfänger aufintensives Nachfragen , Nachhaken misstimmige, abwertende Antworten bekommt.

Es wird ausgewichen , keine klare Stellung bezogen , die Neigung wird einem von Vornherein aberkanntect ppdenn wenn man diese Neigung hat dann wüsste man natürlich von allein was gemeint ist und bräuchte keine dummen Fragen zu stellen. Ein Dom wird nicht hinterfragt als #Sub muss man eben hinnehmen punktum !!!


Es gibt viel zu viele die scheinbar vergessen das hinter #Sub ein Mensch steckt mit einem Vorleben das nicht #BDSM bezogen war. Ängste Vorurteile usw überwinden und man sich auch hier erst langsam herantasten muss, in einem Tempo das man mit sich selbst vereinbaren kann.




dobby hat dies in ihrem Posting sehr gut beschrieben, ebenso 7th

danke dafürich hätte es nicht besser ausdrücken können.



Es wundert mich also in keinster Weise das viele sofort den Rückwärtsgang einlegen bei soviel Gedomsle in einer Phase in der sie meiner Meinung nach bei weitem noch nicht angebracht ist.(Wobei ich damit nicht sagen möchte Dom sollte es ganz unterlassen, ein wenig will #Subbi ja auch spüren wen sie da vor sich hat *fg* hach ja eine schwieriges Unterfangen nich )




LGMacciatto
Donatien: Ehrlich gesagt, kann ich mit 24/7 nicht wirklich etwas anfangen. :sad:

Im realen Leben ist mir meine Erstsub als Partnerin auf Augenhöhe wichtig. Was für ein Leben wäre es, rund um die Uhr ein Hündchen um mich zu haben, mit dem eine erfüllte Unterhaltung nicht möglich ist.

Wenn schon 24/7, dann bedeutet es für mich: Jederzeit ist es mir möglich (z.b. auf ein Codewort hin) vom realen Leben in meine Neigunggen zu switchen.
perlchen: Ich lebe jetzt seid 8 Jahren mit meinem Herrn zusammen aber ganz ehrlich, eine richtige 24/7 Beziehung haben wir nicht und kann ich mir auch nicht vorstellen.Wir lieben beide den s/m aber haben eine ganz "normale" Beziehung.Wenn er eine Session möchte bin ich gern und sofort bereit und wenn ich es möchte reize ich ihn halt solange bis er garnicht anders kann :lol:Aber das ist halt nur eine Art zu leben und jeder sollte es doch für sich entscheiden wie er es möchte