Direkt-Aufruf :
cutting

Wer kennt sich mit Cutting(leichte schnitte mit dem skalpell in der haut) aus ...welche Stellen schmerzen sehr sind aber nicht gefährlich?(beim mann)
17 Kommentare & Antworten
Heldin: Aha, mein Thema *auspack*

Gefährlich ist relativ. Fakt ist: du fügst jemand anderem eine Wunde zu, die kann sich infizieren. Dieses Risiko sollte man so gering wie möglich halten. D. h. alles, was du tust, tust du steril. Dazu gehört natürlich sterile Einmalskalpelle zu kaufen und nur 1x zu verwenden, die Haut vorher und die Wunde nachher zu desinfizieren und nicht das Bl** direkt von der Wunde in den Mund zu nehmen oder was auch immer du damit vorhast. Keine Taschentücher verwenden um das Bl** aufzufangen, die fusseln zu stark, lieber Küchenpapier oder - am Besten - sterile Kompressen. Zum Desinfizieren eignen sich Octenisept oder Betaisodona, in Kombination aber eher nicht, da beides miteinaner reagiert. Ist nciht gefährlich, gibt aber (dunkellilane) Flecken auf der Haut, die schwer weggehen.

Zu "steril" gehört aber auch, nicht in die Wunde zu husten, zu niesen oder zu atmen. Ich würde das, so gut aus geht, vermeiden. Wenn du Bl** ablecken willst, lass es am Körperteil runterlaufen und leck es an einer Stelle ohne Wunde ab. Betaisodona ist besser geeignet, wenn die Verletzung klafft, also eine gewisse Fläche hat. Sie verhindert das Verkleben mit dem Pflaster. Selbiges würde ich, zumindest am ersten/den ersten Tagen nur unter der Dusche lösen, um ein erneutes Aufreißen der Wunde zu verhindern.

Oh, ja, üb vorher an einem Stück Fleisch oder dir selbst. Skalpelle und Rasierklingen sidn schärfer, als man anfangs denkt.

Stellen werden unterschiedlich schmerzhaft empfunden. Serh schmerzhafte Stellen wie Handflächen, Fußsohlen und Intimbereich sind eher ungeeignet, da du sie kaum steril und reibungsfrei versorgen kannst. Auch eine wichtige Frage ist, in welcher Position sich dein Spielpartner den leiben langen Tag hauptsächlich befindet. Sitzt er viel, z.B. m Büro? Dann lass die Finger von den Rückseiten der Oberschenkel. Generell gilt außerdem: ja weiter unten am Körper, desto länger dauert die Heilung. Ich würde anfangs und bei mir (Büroarbeit, also viel sitzen) mit den Armen (Oberseite), Oberschenkeln (Oberseite) oder dem Dekollete anfangen. Denk aber dran, dass es evtl. Probleme gibt, wenn solche Verletzungen entdeckt werden...

Bei den Skalpellen würde ich dir btw. zu einem Typ 11 raten, also ein spitzes. Da kannst du mit der Spitze die Huat vorischtig einritzen. Bei den runden musste du mit der Schnittfläche schneiden und darauf Durck ausüben, da vertut man sich schneller mal, wieviel noch ok ist und wobei man tiefer schneidet, als man möchte.
lwaxana: Danke für deine ausführliche Antwort .. Natürlich habe ich ein skalpell für sterile Wechselklingen ... mit der Hygiene bin ich als Klinikerin auch vertraut .Ich habe einen #SUb den seine frühere #Herrin leichte schnitte zugefügt hat **** Oberschenkel und am Anus ..das würde ich aber nie machen an der stelle.Mich interessiert eben welche stellen sich dafür eigenen da mein #SUb ein absoluter #maso ist.
Heldin: Ich würde her sterile Einmalskalpelle bevorzuegen, nicht nur die Klingen wechseln. Und: nichtmal 6€ für 10 Skalpelle (bspw. bei iPill) sind doch verschmerzbar, meist sind die Wechselklingen teurer. Da hat man dann halt Plastik in der Hand, statt Metall, das ist wohl der Nachteil...

Oberflächliche Schnitte tun meist ziemlich weh, egal, wo. Das Dekollete ist bei den meisten Menschen sehr empfindlich, die Oberschnekel auch. Unterarme eher weniger... ich denke, da ist es am sinnvollsten, das einfach auszuprobieren. Ich bin zum Beispiel an den Oberarmen sehr empfindlich, kann aber in die Oberschenkel schneiden, als wären sie aus Pappe - weil ich mich dort einfach daran gewöhnt habe.
Hordak: Nur mal eine Frage oder besser ne nette Bitte:da ich ja nun Bl**iger Anfänger bin hab ich davon keine Ahnung!! Wo liegt da der Reiz oder die #Befriedigung? Und für wen? Könnte mir das bitte jemand etwas beschreiben?

Ich will hier auch nichts lostreten oder den Thread in eine andere Richtung lenken, mich interessiert einfach nur wie und vor allem warum anscheinend immer mehr Gefallen daran finden. Darum auch gerne ne PN!!
Hmmm......

Ich wünschte, ich könnte es dir jetzt ausführlich erklären. Auf eine Art, die du vielleicht nachvollziehen könntest. WARUM jemand soetwas tut, nun ja. Es ist einfach nur pervers und endgeil.

Alles was ich dazu sagen kann, ist das es unglaublich #extrem ist, wenn du jemanden vor dir hast, der sich FREIWILLIG von dir ins Fleisch schneiden **** ist in dem Moment so surreal, das du obwohl du es siehst und tust nur schwer fassen kannst, weder mit Worten noch **** mag auch in gewisserweise ein Tabubruch sein...ernsthaft : würdest du es mit dir machen lassen? " Normalerweise" möchte niemand so " krass verletzt" werden....um so intimer ist es, wenn dich jemand darum bittet. Oder es diese Person genauso geil macht.

Alleine die Vorstellung, das es Leute gibt, die es s**uell stimuliert oder anturnt wenn man ihnen ins Fleisch schneidet hypnotisiert mich total. Dagegen kann ich nix machen. Diese Dinge sind dermaaßen selten das sie dadurch zu etwas ganz besonderem werden. Man erkundet den Körper auf eine unvorstellbar aussergewöhnliche Art. Ich weiss nicht ob man noch intimer werden kann, als bei Nadelungen und cuttings...

Ein bischen Haue und n kleiner f*** sind schnell vergessen. Deswegen beneide ich Piercer so sehr. Das sind bleibende Dinge, die ihre Spuren hinterlassen. In gewisser weise wird damit dieser intime Moment verewigt. Diesem Moment ein Denkmal gesetzt. Es bleibt immer etwas, das du nur mit wenigen oder gar nur einem einzigen Menschen teilst. Mag sein, das es noch andere Dinge gibt, die soetwas bewirken. Aber kaum etwas, das so...." einzigartig " dabei ist.
lwaxana: danke HORDAK, du drückst genau das aus was auch mein empfinden dabei ist wenn ich nadel oder pierce.
Heldin: Ich kann das mal aus meiner Sicht schildern, ich switche ja und kenne beide Seiten, sowohl als die, die geschnitten wird als auch als schneidende... Als "pervers" habe ich es aber nie empfunden, das ist für mich eher ein Begriff für Dinge, die nicht im Einvernehmen statt finden... auch, wenn das vielleicht nicht der tatsächlichen Definition des Wortes entspricht, aber würde man nach dieser gehen, wäre das ganze Spektrum an Fetischen und Sadomasochismus eine Perversion, da per ICD-10 als krankhaft diagnostizierbar. Da muss sich wohl erst das Denken der Gesellschaft ändern, bevor sich die Diagnosekriterien ändern...

Zum Cutting und was mich daran anmacht:

1. der Kick ist für mich kein s**ueller sondern einer, der viel, viel tiefer geht. Ich nenn's mal Mindfuck...

2. Es ist pure Intimität, selbst wenn man in einen Menschen eindringt, ist man ihm nie so nahe, wie unter seiner Haut

3. Ich finde Bl** extrem ästhetisch - die Farbe, die Konsistenz - die Wunden auch. Mittlerweile haben sich über 600 Fotos davon bei mir angesammelt.

4. Ich lasse es nicht von jedem machen. Klar, ich will ja auch nicht von Hinz und Kunz ne Narbe haben. Daher dürfen das nur Menschen, die mir sehr nahestehen.

5. Ich empfinde es als Ehre, das bei jemand anderem tun zu dürfen.

Ich hoffe, ich konnte dir das zumindest stichpunktartig erläutern.
lwaxana: Ich finde es immer interessant aus beiden Seiten zu erfahren ....ich mag daher Switcher ...und du kannst es sehr gut zum ausdruck bringen was daran so anmachend ist ...danke
Hordak: Ich danke euch für den Versuch mir das etwas näher zu bringen und ich kann es jetzt zumindest nachvollziehen worum es geht, glaub ich jedenfalls?!Aber verstehen kann ichs nicht so recht. Ist dieser Kick wirklich so enorm, dass man sämtliche Risiken dabei und eventuell auftretende Komplikationen danach einfach so in Kauf nimmt??Und wie sieht das mit dem persönlichen Umfeld aus? Was sagen Freunde oder Bekannte dazu? Nur als Beispiel: man geht zusammen in die Sauna oder schwimmen und dann duschen. Dort müssen doch diese "bleibenden Spuren" auffallen??!!

Naja...ich schätze mal, das Leute die wissen wie man es macht verhältnismäßig keine Probleme mit möglichen Risiken und Komplikationen haben. Ärtze und Chirurgen operieren ja auch jeden Tag trotz Risiko....^^Sowas kannste von da her auch 1 zu 1 aufs Autofahren übertragen. Was noch viel schlimmer is, weil du da ja sogar noch mit der Blödheit anderer rechnen musst.....

Freunde und Bekannte müssen das ja nich wissen.

Erfahrungsgemäß sind die Narben oft ( nich immer) sogar gewünscht und werden anstatt verheimlicht vielmehr mit Stolz getragen, nicht selten auch mal geradezu präsentiert.


Und für diejenigen denen nicht nach Narben ist, gehts auch ohne. Viele von den Schnitten verschwinden eh meistens ( je nach Tiefe und....." übung" bzw. Geschick)
Heldin: Ich betreibe Cutting seit mittlerweile 11 Jahren und hatte in der Zeit 2x eine Komplikation, 1x aus eigener Doofheit (einige Tage vorher Aspirin gegen eine Erkältung genommen und die Bl**verdünnende Wirkung unterschätzt) und 1x muss etwas in die Wunde gelangt sein, das später zu einem Abszess geführt hat... das finde ich sehr überschaubar. Shibari-Bondage habe ich nur 3x betrieben, mit einer Komplikation...

Narben habe ich einige davon, ich sehe sie mehr wie Tattoos oder so. Vor meiner Familie halte ich sie geheim aber meine Freunde und Bekannten wissen mehrheitlich, was ich da tue. Ich sage halt nicht "das hat was mit dem BDSM zu tun" sondern "das macht mir Spaß".

Schwieriger wird's bei Ärzten. "Das war ich nicht" glauben die meisten eh nicht. Sie gehen dann von Selbstverletzung aus und diagnostizieren innerhalb von ungefähr 2 Minuten Borderline. Allerdings ist das eine schöne Möglichkeit, herauszufinden, welcher Mediziner einem tatsächlich zuhört und einen ernstnimmt.

Letztendlich ist es doch eh so, dass einige halt rauchen, andere besaufen sich jedes Wochenende und ein paar Wenige lassen sich halt Wunden zufügen. Letzteres ist nur nicht gesellschaftlich akzeptiert, aber wenn man etwas "anders" ist, als der Großteil der Gesellschaft, empfiehlt es sich eh, sich mit Menschen zu umgeben, die einen so mögen, wie man tatsächlich ist - Narben hin oder her.
Hordak: HordakFreunde und Bekannte müssen das ja nich wissen.

Müssen nicht, nein. Aber wenn??? Ich geh häufig mit Freunden und Bekannten in die Sauna. Und wenn ich mir vorstelle...: Oh Gott, was hast du denn da gemacht??? Ach das, das war ne Cutting-Session. Geilo,wa??!!Eine doch sehr merkwürdige Situation! Ich möchte nur verdeutlichen, das es nicht so weit hergeholt ist, das es jemand sieht. Und was dann? Wie sind die Reaktionen??
Naja. Ich hab dem " Problem " ganz einfach vorgebeugt, in dem ich damit ganz offen umgehe. Abgesehen vom Beruflichen Umfeld. Ich glaube, es gibt nicht viele Personen in meinem Sozialen Umfeld, die es nicht wissen. Und diejenigen, die es nicht ( direkt) wissen können es sich zumindest denken. Sind auch einige dabei die selber so unterwegs sind. Von da her erübrigt sich eine Situation der Erklärungsnot......

Hordak: Dann ist es aber doch so wie es Heldin schon angeprochen hat!? Selektiert man sein privates Umfeld dann nicht so, dass man nur noch unter "seinesgleichen" lebt weil die das verstehen und keine Fragen dazu stellen? Unterstreicht man damit nicht aber bewusst oder eben auch ganz unbewusst seine Außenseiterrolle, die ja in diesem Zusammenhang doch recht oft bemängelt wird?

Hm....mag bei manchen so sein. Ich würde nicht behaupten, das ich mein Soziales Umfeld danach selektiere, ob jemand SM betreibt oder nicht. Es sind zumindest in meinem mehr Leute, die zwar davon wissen es jedoch selber nicht praktizieren. Ich würde eher behaupten, das ich mein Soziales Umfeld danach selektiere, wie ich mit einer betreffenden Person zurecht komme ( also nach Kriterien wie Sympathie, gemeinsame Interessen und Hobbys, bei Freundschaften auch nach Verständnis, Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft....etc. )Das da halt auch ein #paar Perverse dabei sind ist also eher Zufall oder es liegt an mir

Ob ich mich damit num zum Außenseiter mache und dies zusätzlich noch unterstreiche, kann ich nicht beurteilen. Allerdings fühle ich mich nicht wie ein Außenseiter und nehme mich auch nicht als solcher wahr. Von da her interessiert mich das auch kein bischen.

Ich bin einfach nur offen und mache da kein Hehl draus. Fertig. Ich muss mich doch vor niemandem rechtfertigen, schon gar nicht deswegen.
Hordak: Für mich drängt sich hier die Frage auf, inwiefern es denn von Selbstverletzung zu unterscheiden ist. Vielleicht wäre es interessant und auch wichtig hier einmal die Unterschiede zu beleuchten....
Alles was ICH dazu sagen kann, ist das ich mich nicht selbst schneide. Das erübrigt die Frage nach der Selbstverletzung zumindest in meinem Fall.......
Heldin: Ich schneide mich ja auch selbst in Form von Automasochismus. Rein nach Wortherkunft ist das Selbstvelretzung. Es ist eine selbstzugefügte Verletzung.

Aber macht es das auch gleich behandlungswürdig oder zum Sympatom einer Krankheit oder gar Persönlichkeitsstörung (Sadomasochismus mal ausgenommen, da weise ich Ärzte sehr gern druafhin, dass das ja praktischerweise per ICD-10 diagnostizierbar ist... F65.5)?

Was viele, die sich selbstverletzen, sagen ist, dass sie es eigentlich nciht möchten sondern es in Situationen von hoher Anspannung oder Stress passiert und sie quasi "dazu gezwungen" sind. Später kommt es dann zu Scham o.ä., häufig geht es mit einem Kontrollverlust einher und die Schnitte werden tiefer oder mehr als beabsichtigt usw. - und genau DAS ist bei mir nicht der Fall. Ich leide nicht darunter und ich möchte gar nicht damit aufhören.

Man könnte höchstens diskutieren, ob es Teil einer gesunden s**ualität sein darf, Erregung durch Schmerzen zu erfahren. Da sind dann aber alle BDSMer betroffen, nicht nur die, die cutten/sich cutten lassen. Und das behandeln zu wollen, tendiert schon so ein bisschen in eine Richtung... naja. Daher ist die Medizin und Psychologie bei Störungen der s**ualpräferenz, so lange sie keinem anderen schaden, ja sehr vorsichtig geworden. Da wird halt gesgat "solange derjenige, der die s**ualpräferenz hat, nicht darunter leidet ist es ok". Sowas sind dann halt Sachen, die sowohl die Gesellschaft als auch das Solidarsystem aushalten muss - natürlich wird die Behandlung von BDSM-Verletzungen bezahlt, ebenso wie die von Kettenrauchern oder selbstverschuldeten Unfallopfern...

Ich schrieb außerdem nicht, dass ich mich mit leuten umgebe, die das verstehen. Etwas zu verstehen beinhaltet immer auch, es nachvolziehen zu können und das ist verdammt viel erwartet. Nicht nur in Bezuig auf BDSM sondern generell wenn es um Gefühle geht. Selbst wenn das Gegenüber ähnliches erlebt hat, wie man selbst, heißt das nicht, dass man das Gleiche fühlt. Mir geht es darum, angenommen und akzeptiert zu werden, wie ich bin. Ohne, dass ich auf Neigungen reduziert werde odeer deshalb abfällig über mcih gedacht oder gesprochen wird. Meine Freunde meiden mich deswegen nicht und würden mich auch nie verleugnen, wenn jemand zu ihnen sage würde "Ey, die mit den Narben da, mit der bist du hier? Warum machtn die das?" - sie weisen den Fragenden dann daraufhin, dass ich bei Fragen über mich sicher die beste Ansprechpartnerin bin und man diese doch direkt an mich richten möge...

Mein Freundeskreis besteht zum größten Teil aus "Normalos". Zumindest s**uell. Gut, der eine ist sehr dick, der zweite Fußfetischist, der dritte schwul, der vierte schwer krank.. aber sowas trägt doch fast jeder mit sich rum. Sie haben alle etwas, womit sie angenommen und akzeptiert werden möchten, ohne Belehrungen oder Besserwisserei, und darum bekommen sie das auch bei anderen so gut hin.
Heldin: Naja, die Leute in solchen Foren empfinden das Schneiden dann halt nicht als Problem aber auch nicht als Form des #BDSM. Wenn es ihre Lebensqualität erhöht und sie es deswegen nicht lassen wollen, ist das doch völlig ok.

Ich habe durchaus auch tiefere Schnitte. Denke auch nicht, dass man sagenkann "ab 5mm Tiefe hast du definitiv ein Problem, auch, wenn du das nicht so empfindest"... Ich mache das eher am Empfinden der Person die sich schneidet oder schneiden lässt, fest.
Hordak: Naja, die Leute in solchen Foren empfinden das Schneiden dann halt nicht als Problem aber auch nicht als Form des #BDSM. Wenn es ihre Lebensqualität erhöht und sie es deswegen nicht lassen wollen, ist das doch völlig ok.

Ich habe durchaus auch tiefere Schnitte. Denke auch nicht, dass man sagenkann "ab 5mm Tiefe hast du definitiv ein Problem, auch, wenn du das nicht so empfindest"... Ich mache das eher am Empfinden der Person die sich schneidet oder schneiden lässt, fest.

Das würde ich an sich so unterstreichen. Keine Frage.



Allerdings warte ich noch auf den Tag, an dem ich einer #Sub begegne, die nach mehr verlangt. Und auch nach tieferen Schnitten. Und ich an einen Punkt gelange, an dem ich vielleicht überlegen sollte, ob ich das noch vertreten kann ( ich könnte zwar nähen, was nicht ratsam wäre, aber auch dem sind grenzen gesetzt, da ich keine #Lust habe im Krankenhaus zu sitzen und zu erklären, warum ich das gemacht habe). Worauf ich hinaus will ist, wie weit kann ich das Bedürfnis oder Verlangen und mein Handeln gegenüber der Person vertreten die es sich wünscht. Klar, tiefer und größer geht immer. Aber sollte man auch?
Heldin: Ja, da kann ich dich total verstehen, Hordak. Ich kann mir selbst recht tiefe Schnitte zufügen, bei anderen mache ich es allerdings nicht, obwohl viele genau danach verlangen und dann beleidigt sind. Ich kann das nicht verantworten, ich weiß nicht, wie doe Person darauf reagiert. Zumal es bei mir ein rantasten war, das hat Jahre gedauert. immer ein klein wenig tiefer als beim vorigen mal - und nicht "einmal reinhacken" oder "voll durchziehen" sondern eine Wunde langsam vertiefen... das verstehen viele leider nicht und denken dann, ich ihnen etwas vorenthalten wollen.

Zum Thema Krankenhaus: wenn's sein muss, hin da. Aber am Besten immer zu zweit und auch zu zweit rein. Das beruhigt Ärzte ungemein, auch, wenn ihr beide nervös seid. Dann ist da jemand, der auf die verletzte Person aufpasst...
Hordak: Ja, da kann ich dich total verstehen, Hordak. Ich kann mir selbst recht tiefe Schnitte zufügen, bei anderen mache ich es allerdings nicht, obwohl viele genau danach verlangen und dann beleidigt sind. Ich kann das nicht verantworten, ich weiß nicht, wie doe Person darauf reagiert. Zumal es bei mir ein rantasten war, das hat Jahre gedauert. immer ein klein wenig tiefer als beim vorigen mal - und nicht "einmal reinhacken" oder "voll durchziehen" sondern eine Wunde langsam vertiefen... das verstehen viele leider nicht und denken dann, ich ihnen etwas vorenthalten wollen.

Zum Thema Krankenhaus: wenn's sein muss, hin da. Aber am Besten immer zu zweit und auch zu zweit rein. Das beruhigt Ärzte ungemein, auch, wenn ihr beide nervös seid. Dann ist da jemand, der auf die verletzte Person aufpasst...
Ich kann dir wiedereinmal nur beipflichten.

Einer der ersten Gedanken, der mich begleitet, sobald dieses Thema aufkommt, ist das nicht wenige es sich " anders " vorstellen als es dann letzten Endes vielleicht ist. Manchmal neigen Leute dazu, etwas zu glorifizieren was sie noch nicht ausprobiert haben und das sich am Ende als etwas herausstellt, mit dem sie in der realen Praxis dann doch lieber nicht konfrontiert werden möchten.

Vielleicht bilde ich mir folgendes nur ein, aber ich habe immer öfter den Eindruck das " neue " SM-Interessierte zuweilen eine fragwürde Ungedult mit bringen, wenn es um das ausprobieren diverser Praktiken geht ( nur eine vage Theorie). Wie du bereits erwähntest, manches braucht nunmal seine Zeit.

Wenn sich ein Besuch im.Krankenhaus nicht mehr vermeiden lässt : klar, nix wie hin da. Mir ging es um ehrlich zu sein vielmehr um mögliche Konsequenzen, die ich zu tragen hätte und die sich möglicherweise negativ auswirken können. Mit Ärzten is das immet so einr Sache.... Das hast du an anderer Stelle schon sehr gut beschrieben.